Im März 2020 war es für uns als Verein besonders wichtig, direkt vor Ort bei Thakaneng zu sein. Drei Wochen lang arbeiteten wir an der Kletterwand und waren auf der Suche nach neuen Standorten, an welchen wir zukünftige Projekte realisieren wollen. Vorerst sollte der Anfang der Renovierung von Jonas und Robert sowie unserem Freund C-Za begleitet werden. Später stießen Henri und Nils als tatkräftige Unterstützung dazu.

 

Wöchentliche Klettertrainings und südafrikanische Monsunregenfälle führen dauerhaft zur Abnutzung der Holzwand. Die verfügbare Zeit investierten wir in deren Erneuerung, wobei die Platten ausgetauscht wurden. Dies ging mit einem entscheidenden Vorteil einher: dank der Verwendung neuer und qualitativ hochwertigerer T-Nuts zur Befestigung der Klettergriffe, ist es nun möglich, die Boulderrouten regelmäßiger umzuschrauben, ohne dabei das Material zu beschädigen. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle Benky Climbing und der DAV Sektion Kempten für die Spende der neuen Griffe.

 

Bereits seit der Eröffnung 2018 konnten regelmäßige Trainingseinheiten etabliert werden. Diese sollten während unseres Aufenthaltes im März noch strukturierter und intensiver geplant werden. Zu erwähnen seien an dieser Stelle unser guter Freund Bryan, welcher mit ganzem Herzen hinter seiner Arbeit als Trainer steht, sowie Edwell, einer der ältesten im Kinderheim, der nicht nur als talentierter Kletterer auffällt, sondern für jüngere Kinder stets als Vorbild gilt. Wir freuen uns außerdem, die Studierenden der North-West University in Potchefstroom Monica, Almaro und Solomon im Team begrüßen zu dürfen.

 

Natürlich hat Covid-19 auch uns überaus überraschend getroffen. Die fast zeitgleiche Errichtung der Ausgangssperren in Südafrika und Deutschland verpflichtete uns zur Unterbrechung unseres Aufenthaltes. Auch Thakaneng schloss die Tore für Außenstehende um Kinder und Betreuer*innen vor Risiken zu bewahren. Glücklicherweise gelang es uns jedoch, die Arbeit so zu pausieren, dass sie nahtlos aufgenommen werden kann, sobald physische Kontakte wieder bedenkenlos bestehen können.

 

Wie geht es nun für Climbing for Change weiter? Die Wand in Thakaneng ist etabliert und einige Kindergärten konnten mit Klettergerüsten ausgestattet werden. Wir wollen das nächste Projekt anvisieren. Uns war es ein besonderes Anliegen, einen Standort für künftige Kletterwände zu erschließen, um die Community direkt vor Ort zu unterstützen. Auch wenn die Vereinsarbeit auch für uns, aufgrund der aktuellen Lage mit Hürden verbunden ist, halten wir euch über unsere Vorhaben auf dem Laufenden.

 

Damit gilt es an dieser Stelle, euch natürlich noch einmal DANKE zu sagen. Allen Unterstützer*innen des Climbing for Change e.V. und jenen, die es noch werden wollen. Danke, dass ihr in diesen turbulenten Zeiten an uns glaubt und den Weg für eine bessere Zukunft der Kinder Südafrikas ebnet.

 

 

Das gesamte Team wünscht euch nur das Beste.

 



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